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Meyer-Werft baut erstmal keine Arbeitsplätze ab

Beim kriselnden Kreuzfahrtschiffbauer Meyer-Werft bleiben bis Ende 2023 alle Arbeitsplätze erhalten.

Geschäftsführung, Betriebsrat und Gewerkschaften in Papenburg an der Ems haben sich darauf verständigt, den geplanten Jobabbau für anderthalb Jahre auszusetzen. Die Werftspitze und der Betriebsrat bestätigten einen entsprechenden Bericht der „Rheiderland Zeitung“.

Wegen des Stillstands der Kreuzfahrtbranche unter Corona bekam Deutschlands größter Schiffbaubetrieb keine neuen Aufträge, die vorhandenen Aufträge wurden über mehrere Jahre gestreckt. Nach heftigem Streit vereinbarten Werft und Arbeitnehmer vergangenes Jahr, 450 Arbeitsplätze abzubauen – 350 bei der Werft selbst, 100 bei der Dienstleistungstochter EMS.

Meyer beschäftigt am Standort Papenburg noch etwa 3800 Menschen.

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